Unsere Anlage

Trinkwasser aus dem Rottal – ausschließlich aus Grundwasser

Beim Zweckverband Wasserversorgung Rottal wird das Trinkwasser ausschließlich aus Grundwasserressourcen des Erschließungsgebietes der Rott gewonnen. Dieses hat sich tief in der Erde über lange Zeiträume durch Versickern gesammelt – vorwiegend in Kies- und Sandschichten. Je tiefer die Niederschläge in den Boden gesickert sind und je länger sie dort verweilen, desto mehr Stoffe – beispielsweise Kalk, Mangan oder Eisen etc. – nimmt das Sickerwasser auf seinem Weg durch die Bodenschichten auf. Diese wirken parallel aber auch gleichzeitig auch wie ein natürlicher Filter, der unerwünschte Stoffe aus dem Sickerwasser zurückhält und dieses reinigt.

Eigene Gewinnung Brunnen946.924 m³
Fremdbezug StW Pfarrkirchen216.274 m³
Fremdbezug Markt Tann46.763 m³
Fremdbezug Gemeinde Julbach23 m³
Fremdbezug Markt Arnstorf1.882 m³
Fremdbezug Gemeinde Johanniskirchen897 m³
Fremdbezug Simbach am Inn70.572 m³
Gesamtes Wasseraufkommen 2024 (Qn)1.283.335 m³
Rohwasserförderung an StW Pfarrkirchen310.481 m³
Eigenverbrauch WVU Rückspülungen5.580 m³
Abgabe zur Weiterverteilung gesamt (Qa)967.274 m³
Abgabe an Hochbehälter Birnbach56.531 m³
Sonstige Abnehmer (Behälterr. Standrohre)3.108 m³
Abgabe an Haushalte - verrechnet (Qai)907.635 m³
Angabe an Gemeinde Hebertsfelden1.145 m³
Abgabe an Marktl14.313 m³
Abgabe an Markt Triftern4.387 m³
Eigenverbrauch des WVU und FFW3.200 m³
Gesamte Wasserabgabe (Qa)1.137.037 m³
Rechnerische Wasserverlustmenge (Qvr)125.831 m³
Spezifische Wasserverlust (qvr)0,022 m³ / h x km
STAND: 2024

 

Die Dauer dieses Versickerungsprozesses, die Länge der Wege, die das Wasser zurücklegt, seine Verweildauer im Boden sowie dessen geologische Beschaffenheit machen die Qualität des jeweiligen Grundwassers aus – je tiefer das Grundwasserreservoir liegt, desto reiner ist das Rohwasser in der Regel.

Im günstigsten Fall ist das Wasser am Ende so sauber, dass es ohne aufwendige künstliche Reinigung als Trinkwasser verwendet werden kann. Dazu wird es in tiefen Brunnen gesammelt und an die Wasserwerke weitergeleitet. Da das Grundwasser ein kostbares Gut ist – ohne sauberes Trinkwasser kann kein Leben existieren – muss es daher unbedingt vor Verunreinigung geschützt werden. Aus diesem Grund befinden sich die Brunnen in ausgewiesenen Wasserschutzgebieten, für die spezielle Vorschriften der Bewirtschaftung gelten. Sofern diese Areale von Landwirten bewirtschaftet werden, werden diese für die Einhaltung der Auflagen vom jeweiligen Wasserversorgungsunternehmen entschädigt.